Selfmade-Trader Zur Community

Was ist Daytrading? Einfach erklärt für Einsteiger

Daytrader kaufen und verkaufen am selben Tag und halten nichts über Nacht. Hier erfährst du, wie das funktioniert, was du dafür brauchst und warum die meisten Einsteiger Geld verlieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim Daytrading wird jede Position am selben Handelstag wieder geschlossen.
  • Verdient wird an kleinen Kursbewegungen, deshalb wird meist mit Hebel gehandelt.
  • Die Mehrheit der privaten Daytrader verliert Geld. Ohne Regeln und Risikobegrenzung geht es nicht.

Was Daytrading bedeutet

Daytrading heißt, ein Wertpapier innerhalb eines Tages zu kaufen und wieder zu verkaufen. Am Abend ist das Konto flach, es gibt also keine offene Position, die über Nacht gegen dich laufen kann. Gehandelt werden vor allem Indizes wie DAX und NASDAQ, Währungen, Rohstoffe und große Aktien.

Ein Daytrader verdient nicht an der langfristigen Entwicklung eines Unternehmens. Er nutzt die Schwankungen innerhalb eines Tages, oft nur über Minuten oder wenige Stunden.

Wie Daytrading funktioniert

Der DAX bewegt sich an einem normalen Tag um 100 bis 200 Punkte. Wer bei 18.400 kauft und bei 18.430 verkauft, hat 30 Punkte gewonnen. Wie viel Euro das sind, hängt von der Positionsgröße ab. Weil die Bewegungen klein sind, nutzen Daytrader gehebelte Produkte wie CFDs oder Futures.

Der Hebel wirkt in beide Richtungen. Er vergrößert den Gewinn genauso wie den Verlust. Deshalb steht bei jedem Trade vorher fest, wo der Stopp liegt und wie viel Geld verloren gehen darf.

Was du zum Daytrading brauchst

  • Ein Konto bei einem Broker, der den gewünschten Markt anbietet.
  • Eine Chartsoftware, zum Beispiel TradingView oder MetaTrader.
  • Geld, dessen Verlust du verkraften kannst.
  • Feste Regeln für Einstieg, Ausstieg und Positionsgröße.
  • Zeit zu den Handelszeiten, im DAX vor allem zwischen 9 und 11 Uhr sowie am Nachmittag.
WerbungMein Broker: Skilling

Ich handle DAX und NASDAQ als CFD bei Skilling. Der Broker ist in der EU reguliert (CySEC), bietet cTrader und MetaTrader 4, und du kannst mit einem Demokonto starten. Die Kontoeröffnung läuft über meinen Partner trading-house; dort kannst du meine Trades auf Wunsch auch automatisch kopieren lassen.

Konto bei Skilling eröffnen

CFDs sind komplexe Instrumente und mit dem hohen Risiko verbunden, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Teil der Privatanlegerkonten verliert beim Handel mit CFDs Geld. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige. Dies ist keine Anlageberatung.

Solche Situationen handle ich zweimal die Woche live in der Selfmade-Trader-Community.Live dabei sein

Daytrading, Scalping und Swingtrading im Vergleich

Scalper halten eine Position nur Sekunden bis wenige Minuten und machen viele Trades am Tag. Daytrader halten Minuten bis Stunden. Swingtrader lassen Positionen über Tage oder Wochen laufen und brauchen dafür weniger Zeit vor dem Bildschirm, tragen aber das Risiko über Nacht.

Warum die meisten Daytrader verlieren

Broker müssen angeben, wie viele ihrer Privatkunden mit CFDs Geld verlieren. Die Quote liegt meist zwischen 60 und 80 Prozent. Die häufigsten Gründe sind zu große Positionen, fehlende Stopps und Entscheidungen aus dem Bauch heraus.

Wer anfängt, sollte deshalb zuerst das Risikomanagement lernen und erst danach nach Einstiegen suchen.

Häufige Fragen zum Daytrading

Wie viel Geld braucht man für Daytrading?

Technisch reichen bei vielen CFD-Brokern wenige hundert Euro. Sinnvoll ist ein Betrag, bei dem 1 Prozent Risiko pro Trade noch einen vernünftigen Stopp erlaubt, und den du vollständig verlieren könntest.

Kann man vom Daytrading leben?

Wenige schaffen das, und fast niemand im ersten Jahr. Realistisch ist, Trading zunächst neben dem Beruf zu lernen und über viele Monate zu prüfen, ob die eigenen Regeln funktionieren.

Ist Daytrading Glücksspiel?

Ohne Regeln ja. Mit einer getesteten Strategie, festen Stopps und begrenztem Risiko wird daraus ein Handwerk mit Wahrscheinlichkeiten. Sicher ist ein einzelner Trade trotzdem nie.

Fazit in drei Punkten

  1. Daytrading nutzt kleine Bewegungen innerhalb eines Tages, meist mit Hebel.
  2. Der Hebel macht das Risiko größer als bei einer normalen Aktienanlage.
  3. Zuerst kommen Regeln und Risikobegrenzung, dann erst die Suche nach Einstiegen.
Auf YouTube ansehen
Das hier ist die Theorie.

Wie das im laufenden Markt aussieht, zeige ich zweimal die Woche live. Echtes Konto, ungeschnitten, mit Gewinnen und Verlusten.

Zur Selfmade-Trader-Community

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und mit dem hohen Risiko verbunden, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Teil der Privatanlegerkonten verliert beim Handel mit CFDs Geld. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige. Dies ist keine Anlageberatung.

André Rosenthal

Handelt NASDAQ und DAX, von Hand und mit eigenen Algorithmen. Seine Trades zeigt er zweimal die Woche live, Verluste eingeschlossen.

Mehr über mich →